Bestzeiten/Personal best:

Bestzeiten/Personal best
10 km: 42 min 53 sec (2011) *** 21,1 km: 1h 37min 35sec (2009) *** 42,2 km: 3h 30min 33sec (2009) ***
56 km (Two Oceans):
4h 54min 00sec (2011) *** 89 km (Comrades uphill): 8h 49min (2015)


Sonntag, 4. April 2010

Two Oceans Ultra (56km) Bericht - 03.04.2010

Ich kann mich noch gut an meine Aufregung bei der ersten Teilnahme am TOM im letzten Jahr 2009 erinnern. Am meisten beschäftigte mich dabei die Frage, wie ich mit der langen Distanz zurecht komme.
Dieses Mal gab es die Frage nicht mehr - denn ich hatte es ja schon einmal geschafft. Also wusste ich, dass es prinzipiell geht. Doch ich bin mir auch immer bewusst, dass während eines Rennens viel passieren kann. Krämpfe in den Muskeln oder Magen, Verletzungen durch Stürze, zu viel oder wenig trinken, etc. Deshalb gilt es, den Respekt nie zu verlieren.

Angesichts einer Rekordteilnehmerzahl beim Halbmarathon von 11.000 Teilnehmern und ca. 8.000 Ultras sind wir besonders früh zum Start aufgebrochen. Um 3.15 Uhr klingelte der Wecker. Blick aus dem Fenster: es sieht gut aus, teilweise bewölkt, kein Wind (!) aber mit ca. 18 Grad C schon ziemlich warm.

Frühstück:
Kurzes Frühstück und Vorbereiten meiner ultimativen Marathonverpflegung: Toast mit Ernussbutter. Ja, ganz im Ernst! Toastbrot mit Erdnussbutter, zusammengefaltet und in handliche Stückchen geschnitten. Dann in Klarsichtfolie gepackt und aus zwei Toastbroten sind 4 kleine Verpflegungsrationen für den Lauf geworden. Das gibt Kraft, schmeckt gut und belastet meinen Magen bei weitem nicht so sehr wie die Energiegels. (siehe auch separaten Blogeintrag zur Ernährung unterwegs)

Dann alles eingepackt und ab ins Auto. Um 4.35 Uhr waren wir im Zielbereich und hatten noch genügend Auswahl an Parkplätzen. Na gut, es war ja auch fast 1,5 Stunden vor dem Start. Doch es war gut so, denn es ist schnell voller geworden.

Start:
Meine Frau Silke startete um 6.00 Uhr beim Halbmarathon, ich um 6.25 Uhr beim Ultra.

Wobei: wir konnten nicht pünktlich starten, weil die Halbmarathonis so langsam gestartet sind und so viele langsame Läufer die Strasse versperrt haben, dass wir noch ca. 10 Min warten mussten. Das stößt natürlich auf keine Gegenliebe bei den Ultra-Läufern, denn den Halbmarathon gibt es erst seit ein paar Jahren eben WEGEN des Ultras - und jetzt blockiert dieser Lauf den eigentlichen Event, nämlich den zum 46. Mal ausgetragenen 56km Ultra.

Na gut - es ging dann mit Verspätung und 5 min vor dem Start einsetzendem Regen los. Der Moderator beim Start meinte nur "Regen ist in Afrika immer ein Geschenk" und es war auch wirklich angenehm als leichte Abkühlung für einen langen Event.

Verlauf:
Einige Zeit nach dem Start hat der Regen wieder aufgehört, die Wolken haben sich langsam gelichtet und die herrliche Landschaft breitete sich vor uns aus. Dieses Jahr bin ich weniger verhalten angegangen und so vergingen die ersten 30 km wie im Fluge.
Die Hälfte der Strecke bei km 28 hatte ich in 2 Std 33 Min absolviert. Doch darf man diese Zeit nicht einfach verdoppeln. Denn bei km 32 kommt ein langer Anstieg zum traumhaften Chapman's Peak und ab km 42 knüppelhart über ca. 4 km zum Constantia Neck.

Doch auch den Anstieg zum "Chapi" konnte ich locker absolvieren und mich am Eis erfreuen, dass am höchsten Punkt verteilt wurde. Bergab stand ein Läufer und hat offensichtlich massive Probleme mit seinem Magen gehabt - denn er hat sich kräftig übergeben. Das ist brutal, wenn dann noch 20km vor einem liegen.



Eine Läuferin ist vor mir über die Katzenaugen gestolpert, die in der Mitte der Strasse angebracht sind. Da reicht 1 Sekunde nachlassender Konzentration aus und man liegt böse auf der Nase. Zum Glück wurde ihr gleich geholfen, denn es war eine sehr gute medizinische Versorgung an der Strecke.

Die bei Marathonläufern über die klassischen 42,2 km gefürchteten km 34 - 38 vergingen wie im Fluge - und das beweist einmal mehr, dass Laufen vor allem im Kopf passiert. Wenn ich nämlich weiss, dass noch fast 20 km vor mir liegen, dann ist das was anderes, wie auf der klassischen Distanz.

Der stimmungsvollste Teil der Strecke beginnt für mich in Hout Bay nach ca. 37 km. Hier stehen die Menschen dicht an dicht über mehrere km. Schwarz und weiss, reich und arm, Touristen, Township-Bewohner, Sportfanatiker. Sie machen Stimmung, tröten mit ihren Vuvuzelas und verleiten einen zum schneller Laufen. Da bekomme ich immer Gänsehaut.

Beim 4km Anstieg zum Constantia Neck hat sich ein Holländer an meine Fersen geheftet, der bis dahin gehen musste und dachte "den Deutschen lasse ich nicht mehr aus den Augen" (positiv in sportlichem Sinne zu verstehen. Er hat dann auch 5 min mitgehalten und dann doch von mir abgelassen. Eine nette Abwechslung.

Da ich wieder mein Shirt getragen habe, das mich als Deutschen ausweist, wurde ich immer wieder darauf angesprochen. Vor allem von Südafrikanern. Die sind nämlich locker und unglaublich stolz auf ihr Land - weshalb sie sich freuen, wenn Gäste zu einem solchen Event kommen.

Die Deutschen im Feld sind eher wortkarg und verbissen unterwegs. Ich habe einige unterwegs angesprochen (auf den Startnummern steht nämlich auch das Heimatland drauf), aber nur mit einem Läufer war ein Gespräch möglich.

Am meisten nerven mich ja die iPod- und MP3-Player-Läufer!!! Die bekommen erstens nicht mit, wenn jemand von hinten kommt und zweitens kann man sich mit ihnen nicht unterhalten. Sport verbindet. Stöpsel in den Ohren trennen! Daher finde ich es gut, dass manche Events dies inzwischen verbieten. Muss ich noch erwähnen, dass diverse Deutsche mit Stöpseln gelaufen sind?

Zurück zum Lauf:
Ab ca. km 44 hatte ich ein leichtes Ziehen in den Adduktoren in der rechten Leiste. Das ist unangenehm und ich habe sehr darauf geachtet, denn besonders beim dann einsetzenden Gefälle über mehrere km ist die Belastung der Muskeln sehr hoch. Doch nach einiger Zeit hat das Ziehen nachgelassen und ich konnte dem Ziel entgegenlaufen.

Ab km 50 war es eine reine Freude und ich konnte noch ein wenig Tempo zulegen, was dann am Ende zu einer Verbesserung um 10 Min gegenüber 2009 geführt hat.



Da dieses Rennen gleichzeitig meine Vorbereitung für den Comrades mit 89km am 30.5.10 ist, durfte ich zudem hier nicht alle Körner raushauen - denn mein Training geht sofort weiter und ich kann nicht 2-3 Wochen Pause machen.

Im nächsten Jahr werde ich aber daran arbeiten, die 5-Stunden-Grenze zu knacken.

Fazit:
Wieder ein fantastisches Rennen, viele nette Kontakte unterwegs und nochmals die Bestätigung meinerseits, dass es der schönste Marathon der Welt ist.
Das Wetter war optimal, fast durchwegs bewölkt, ca 30 Min Regen und immer um die 20Grad C.


Hoffentlich ;) auch wieder im nächsten Jahr - links die Halbmarathon-Medaille meiner Frau, rechts meine Ultra-Medaille


Two Oceans Ultra Marathon Berich 2011

Samstag, 3. April 2010

Kurzer erster Bericht vom Two Oceans (56 km) - 03.04.2010

Wetter:
bewölkt, Sonne, Regen, ca. 20 Grad C - ziemlich optimal

Gefühl beim Lauf:
Sehr gut, die ersten 30 km flogen nur so dahin, km 30 - 38 waren auch gut zu laufen, dann gings etwas hügelig weiter und es wurde hart. Echt gemerkt habe ich die Strecke auf den letzten 12 km, auf denen manchmal die Adduktoren (rechts) gemuckt haben. Doch alles hat gehalten - super

Zeit:
Persönliche Bestzeit von 5h 13min - angesichts der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten in den letzten 3 Wochen wegen Magenproblemen und weil es ein "Vorbereitungsrennen" (wie irre ist das denn ;) für den Comrades ist, bin ich extrem zufrieden.

Ausführlich berichte ich morgen oder übermorgen - jetzt müssen sich meine Beine ein wenig erholen. Und ich ein bisschen Schlaf aufholen, denn um 3:15 Uhr war die Nacht zuende.

Freitag, 2. April 2010

Noch 1 Tag zum Two Oceans Ultra Marathon (02.04.2010)

Einen Tag vor dem Two Oceans Marathon mit über 8000 Startern auf der Ultra-Distanz und fast 12000 auf der Halbmarathon-Distanz findet seit einigen Jahren auf Initiative von Susanne Schultzen, Marketing Managerin des TOM, der International Friendship Run statt. 5 km durch die herrliche Innenstadt von Kapstadt mit der Möglichkeit, viele neue Menschen kennenzulernen.


Susanne Schultzen und Axel Rittershaus



Nachfolgend ein paar Impressionen vom Lauf, der mit 800 Teilnehmern aus 53 Nationen immer mehr Zulauf findet. Eine tolle Sache - Danke an Susanne!!!


Vor dem Start mit meiner Frau (ja, sie ist Fränkin, aber eine fränkische Fahne haben wir nicht im Teilnehmerfeld gefunden)





Animation vor dem Start




"Make new friends" ist das Motto des Laufs. Das haben wir getan und hier sind unsere guten Freunde, die wir letztes Jahr bei dem Lauf kennen gelernt haben.


Tolle Unterstützung unterwegs




Im wunderschönen Zielbereich der V&A Waterfront mit dem Tafelberg im Hintergrund

Mittwoch, 17. März 2010

130 km Training (per Rad ;) - Cape Argus Cycletour mit Lance Armstrong - 14.03.2010

Die drei Marathon-Trainingsläufe habe ich wie erwähnt doch deutlich gespürt. Daher habe ich es ein paar Tage langsamer angehen lassen, zumal als fester Termin die Teilnahme an der 110 km langen Cape Argus Cycletour auf dem Programm stand.

Dieses Radrennen ist das weltweit größte Rennen mit offizieller Zeitmessung. Über 35.000 Teilnehmer sind mit dabei und befahren eine der schönsten Strecken, die man sich vorstellen kann.


Start um 8 Uhr morgens

Über 110 km geht es an vielen Sehenswürdigkeiten des Western Cape vorbei: Start im Angesicht des Tafelbergs in Kapstadt, Boyes Drive, Simons Town mit den Pinguinen, Fishhoeck, Hout Bay und der legendäre Chapmans Peak Drive, Camps Bay (hier auch Cramps Bay genannt, da auf den letzten 10 km viele Teilnehmer von Krämpfen gepackt werden), bis hin zum Zieleinlauf direkt neben dem neuen Fußball-WM-Stadion.


Boyes Drive


Witzige Verpflegung und Toiletten-Station ("Toiletten mit Ausblick")

Unser Start war um 8 Uhr - und damit genau in der Mitte aller Startblöcke. Begonnen wird nämlich für die besten Fahrer um 6 Uhr morgens, während die letzten Starter erst um 10 Uhr auf die Strecke geschickt werden. Dann sind übrigens die Sieger schon frisch geduscht - denn der Sieger ist nur knapp 2.5 Stunden unterwegs ;)

Typisch für das Rennen hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Wind eingesetzt. Letztes Jahr (2009) wurde das Rennen zweitweise ausgesetzt, weil es durch den Wind zu gefährlich war. Auch dieses Jahr hat es ordentlich geblasen (bis ca. 50 km/h) und man musste tlw. sogar bei den Abfahrten in die Pedale treten, um nicht stehen zu bleiben...


Auf dem Weg zum "Chappi"

Da dieses Rennen nur 3 Wochen vor meinem Two Oceans Ultra stattfindet, habe ich es als Trainingseinheit eingeplant und damit von vornherein entschieden, nicht auf Zeit zu fahren. Das ist ein tolles Gefühl - denn man hat Zeit, die Strecke zu geniessen und Fotos zu machen. Ok - zum Wechseln des defekten Schlauchs nach 40 km hat man auch mehr Ruhe. Übrigens konnte man ca. alle 2-3 km einen Fahrer sehen, der am Rand der Strecke den Schlauch gewechselt hat.

Zurück zum Rennen: Eine fantastische Strecke, exzellent organisiert (110 km komplett abzusperren und das auf Hauptverkehrsstrassen ist eine Kunst), mit tollen Verpflegungsständen und unglaublicher Unterstützung. Manche Zuschauer hatten ihre Sofas auf den Fußweg gestellt, andere haben gegrillt, alle haben gegröhlt und uns angefeuert.


Verpflegungsstation


Viel Arbeit für die Physiotherapeuten (ca. 30 km vor dem Ziel)

Ein tolles Event, das jedem zu empfehlen ist, der gerne etwas länger Rad fährt.

Für uns sind noch 20km zusätzlich auf dem Tacho zu verzeichnen gewesen, da wir den Hin- und Rückweg von unserer Unterkunft auch auf dem Rad erledigt haben.


Im Ziel, im Hintergrund das neue WM-Stadion

Donnerstag, 11. März 2010

3 Marathons in 10 Tagen - 11.03.2010

In den letzten 10 Tagen bin ich als Training 3x die Marathon-Distanz gelaufen. Jetzt spüre ich, dass das eine ordentliche Belastung ist. Aber - es muss sein, denn ohne die Gewöhnung an die langen Distanzen wird es mit dem Comrades problematisch.

Diese Woche mache ich etwas langsamer, da am Sonntag ein 108km langes Radrennen ansteht. Zusammen mit über 35.000 anderen Radfahrern (und Lance Armstrong ;) nehmen meine Frau und ich an der Cape Argus Cycle Tour rund um Kapstadt teil.

Danach werde ich mir 2 Tage Erholung gönnen, bevor es in die finale Vorbereitung auf den Two Oceans Ultra am 3.4.10 geht. Danach geht's wieder nach Deutschland und ich hoffe sehr, dann keinen Schnee mehr vorzufinden ;)

Sonntag, 21. Februar 2010

Erster Trainingsmarathon (44,1 km) - 20.02.2010

Noch 6 Wochen... die Uhr tickt bis zum Two Oceans und jetzt wird aus dem wöchentlichen langen Lauf ein wirklich langer Lauf.

Heute erster Test über die Marathondistanz hinaus. Damit das Training auch etwas für das Tempo bringt und nicht zu langweilig wird, war ein Tempowechsel nach je 5 km angesagt. Jeweils 5 km mit Tempo 5:50 - 6:00 und dann 5 km mit ca. 5:10.

Die ersten drei Intervalle, also bis km 30, gingen sehr gut. Puls ist in den langsameren Passagen ordentlich runter gegangen. Aber die 4. schnelle Einheit (km 35 - 40) habe ich nicht mehr durchgehalten. Das lag zum Teil sicher daran, dass ich nichts mehr zu trinken hatte. Aber natürlich auch daran, dass ich einfach fertig war ;)

Die Marathon-Marke von 42,195 km hatte ich bei 3:58 Std. erreicht. Für einen Trainingslauf bin ich damit zufrieden.

Neu getestet habe ich auch "normale" Nahrung: ein Stück Nußkranz (Kuchen). Hmmm, das war lecker und ich habe es exzellent vertragen. Damit werde ich weiter experimentieren, das könnte eine Option für den Comrades werden.

Hervorragend war dieses Mal die Verpflegungsstation, denn ich bin 2 Runden mit je 22 km gelaufen - und nach der ersten Runde stand meine Schwiegermutter an der Strecke und hat mir Verpflegung und Energiedrink gereicht. Es war nur mein Fehler, dass ich zu wenig Getränke vorbereitet hatte...


Strecke: 44,1 km
Dauer: 4:10:04 (Std:Min:Sec)

Montag, 8. Februar 2010

Comrades-Wahnsinn: 2000 Startplätze in 4 Minuten

Dass der Comrades-Ultra eine unglaubliche Fangemeinde hat, das habe ich hier schon berichtet. Zur 85. Ausrichtung dieses Jahr wurde aufgrund des Andrangs Ende Januar noch eine zusätzliche Chance für Läufer angeboten.

Neben den bereits registrierten 20.000 Läufern sollten 2.000 weitere Laufbegeisterte die Chance auf die Teilnahme bekommen.
Die Herausforderung: Es gab keine Online-Anmeldung sondern man musste in Südafrika vor Ort in einen Pick & Pay-Laden (sowas wie Lidl in Deutschland) gehen und sich persönlich registrieren.

Einige Tage zuvor wurde per Newsletter nochmals an alle Interessierten die dringende Bitte gerichtet, dass die Pick & Pay-Mitarbeiter NICHT beschimpft werden sollen, wenn keine Plätze mehr verfügbar wären.

In der Facebook-Gruppen haben manche angekündigt, die Nacht vor dem Laden zu verbringen. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass es nicht um ein Gewinnspiel oder ein Sonderangebot ging. Nein - es ging darum einen Startplatz für einen 89 km Lauf zu bekommen...

Ich war nicht vor Ort, aber ich kann mir vorstellen, was dort landesweit wohl abgegangen ist. Denn die 2000 Startplätze waren innerhalb von 4 Minuten (vier!) vergeben.

Vier Minuten! 2000 Plätze!

Ich schätze, dass in jedem P&P-Laden gerade mal 1-2 Personen einen Startplatz ergattern konnten. Wahnsinn.

Zum Glück war mir mein Startplatz ja schon lange sicher - aber ist das nicht unglaublich, welche Begeisterung dieser Lauf verursacht? Ich freue mich schon darauf, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann wie es ist, wenn man 10 Stunden am Stück läuft...
Weitersagen und Dranbleiben