Bestzeiten/Personal best:

Bestzeiten/Personal best
10 km: 42 min 53 sec (2011) *** 21,1 km: 1h 37min 35sec (2009) *** 42,2 km: 3h 30min 33sec (2009) ***
56 km (Two Oceans):
4h 54min 00sec (2011) *** 89 km (Comrades uphill): 8h 49min (2015)


Dienstag, 18. Mai 2010

Vom Gehen und Laufen

Während der letzten Trainingseinheiten konnte ich mich endlich dazu durchringen, noch eine neue Variante des Laufens zu testen. Viele Läufer planen nämlich ihre Ultras in einem Lauf/Geh-Zyklus zu absolvieren. Soll heissen: z.B. wird 9 min gelaufen und 1 min gegangen.

Ich kann mich nicht so richtig damit anfreunden - aber es ist zwingend notwendig, sich auf eventuelle Notsituationen vorzubereiten und etwas geübt zu haben, auch wenn man es nicht nutzen möchte.

Diese 9min/1min-Intervalle find ich nicht so toll, weil ich das Gefühl habe, dass man damit nicht in einen richtigen Fluß kommt. Daher habe ich auf einigen Läufen folgendes getestet:

Variante 1: 25 min Laufen, 5 min Gehen
Variante 2: bergab schnelles Gehen zur Entlastung von Kniegelenken und Oberschenkeln

Beide Varianten waren eigentlich gar nicht so unangenehm. Vor allem bei Variante 2 habe ich gemerkt, dass das Tempo gar nicht so sehr darunter leidet, man aber eine deutlich geringere Belastung der Oberschenkelmuskeln erreicht.

Ich denke, dass ich beim Comrades dann zwischendurch kurze Geh-Einheiten mache. Dafür bietet sich z.B. an, bei meinen geplanten Ernussbuttersandwich-Mahlzeiten alle 30 Minuten eben diese im Gehen zu absolvieren.

Und je nach Berg werde ich auch manches Gefälle eher im schnellen Geh- anstatt Lauf-Schritt absolvieren.

Soweit die Theorie.... Wie es wirklich wird, werden wir am Abend des 30.5.10 wissen ;)

Keep on running

Axel

Kommentare:

Laufen mit Willi hat gesagt…

Ich trainiere auch in Intervallen mit Gehpausen. Aber nicht weil ich vor einem Ultra stehe sondern weil das laut meinem Trainer besser ist für meine Entwicklung.

Lg
RunningWilli

Unknown hat gesagt…

Wie gesagt ist das eine Philosophiefrage.

Für Einsteiger halte ich ein Geh/Lauftraining für sehr sinnvoll. Bei erfahrenen (und zudem normalgewichtig und trainierten) Läufern bin ich eher skeptisch bezüglich des Trainingseffekts.

Gut ist, wenns bei einem persönlich funktioniert - darauf kommts an :)

Weitersagen und Dranbleiben